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Deutschland ist ein Fahrrad-Entwicklungsland

Der Radverkehr in Deutschland wird unterbewertet und muss deutlich stärker als bisher von der Politik gefördert werden. Dies stellt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) anlässlich Fahrradkonferenz Velo-City Mitte Juni 2007 in München fest. Der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen stagniert seit mehreren Jahren bei neun Prozent. Dabei sollte der 2002 beschlossene Nationale Radverkehrsplan (NRVP) zu einer deutlichen Stärkung des Radverkehrs in Deutschland führen und seinen Anteil bis 2012 verdoppeln. Städte wie Münster, Bremen und Freiburg zeigen, dass erfolgreiche Radverkehrsförderung Früchte tragen kann: Diese Städte erreichen Radverkehrsanteile von 20 bis über 30 Prozent.

In der Klimadiskussion kommt das Fahrrad nicht vor

Aber auch im internationalen Vergleich zeigt sich deutlicher Nachholbedarf: In Dänemark und den Niederlanden legt jeder Einwohner durchschnittlich 1.000 Kilometer pro Jahr mit dem Fahrrad zurück, in Deutschland sind es lediglich 300 Kilometer. Der ADFC sieht hier die Politik in der Pflicht, die Potenziale des Radverkehrs künftig besser auszuschöpfen. Denn nicht zuletzt in der Diskussion um den Klimawandel und die Reduzierung des CO2-Ausstoßes kann die Förderung des Radverkehrs eine Lösung sein.

Das Beispiel der Stadt Troisdorf macht die enormen Einsparpotenziale des Radverkehrs deutlich: Durch gezielte Förderung der Fahrradnutzung sanken die Pkw-Fahrten dort um zehn Prozent.

Auf Gesamtdeutschland hochgerechnet ergäbe dies ein Einsparpotenzial von rund drei Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. Das wären 15 bis 20 Prozent der vom nationalen Klimaschutzprogramm geforderten CO2-Verminderung im Straßenverkehr.

Als Klimaschützer kommt das Fahrrad in der öffentlichen Debatte jedoch kaum vor. So erkennen laut einer aktuellen Forsa-Umfrage lediglich 23 Prozent der Deutschen das Fahrrad als besonders umweltfreundliches Verkehrsmittel an. Für den Bundesvorsitzenden des ADFC, Karsten Hübener, noch gravierender: „Seit fünf Jahren läuft der Radverkehrsplan nun schon, aber der Radverkehrsanteil hat sich gar nicht erhöht. Die Politik muss sich die Frage gefallen lassen: Was läuft da schief? Trotz Klimaschutzdebatte wird das Potenzial des Fahrrades nicht offensiv genutzt.“ Dabei wären 62 Prozent der Deutschen laut der Forsa-Umfrage sogar bereit, für Verkehrsmittel wie Auto, Flugzeug oder Bahn mehr Geld zu bezahlen, wenn dies dem Klimaschutz zugute käme. Überragende 89 Prozent der Bundesbürger sprechen sich zudem für eine vergünstigte Mehrwertsteuer für umweltfreundliche Verkehrsmittel aus. Dies ist aus Sicht des ADFC ein gutes Argument, das Fahrrad als umweltfreundliches und kostengünstiges Verkehrsmittel viel stärker in den Blickpunkt zu rücken.

Um den Stellenwert des Fahrrades in der öffentlichen Wahrnehmung zu verbessern, ist aber noch mehr nötig: So fordert der ADFC seit langem eine groß angelegte und entsprechend finanzierte Imagekampagne für das Fahrrad. Der vom Bundestag im Nationalen Radverkehrplan geforderte Wettbewerb „Fahrradfreundlich in Stadt und Land“ wäre hierfür ein Anfang.



Bio-Müll und was man damit machen kann

Oder: Die Hamburger Wurmbank

Genau besehen ist es eine Unsitte, Küchenabfälle in die Mülltonne zu werfen. Nur wohin damit? Wer hält sich heute schon Haustiere, die sich dieser Abfälle annehmen? Findigen Köpfen ist dazu etwas eingefallen: Sie sind auf den Wurm gekommen. Zumal die Vorteile, die eine solche Verwertung der Küchenabfälle mit sich bringt, nicht zu übersehen sind. Dabei bedarf es nicht einmal eines großen Komposthaufens im Garten, man kann Regenwürmer auch in kleinen Behältern, selbst in Etagenwohnungen züchten.

 
1 Pfund Kompostwürmer
Eisenia foetida, ein bei uns einheimischer Kompostwurm, eignet sich besonders gut für diese Zwecke. Dieser kleine, 7 - 13 cm lange, rotbraune Wurm mit intensiven, hellen Furchen ist für die Massenaufzucht geradezu prädestiniert. Er ist sehr aktiv, kräftig und widerstandsfähig, und er zeichnet sich durch seine erstaunliche Fruchtbarkeit und sein außergewöhnlich schnelles Wachstum aus. Die Aufzucht ist in beliebig großen Behältern aus Holz, Kunststoff und Metall möglich. Optimal für einen Besatz von 1.000 Tieren sind Behälter mit einem Fassungsvermögen von 50 Litern.
  Es ist darauf zu achten, dass sich im Behälterboden eine ausreichende Zahl Löcher von etwa 10 mm Durchmesser befinden. Sie dienen dazu, den Nährboden zu belüften, und keine Staunässe entstehen zu lassen. Die Wurmkiste muss groß genug sein, denn die Würmer brauchen Bewegungsfreiheit, um den zeitweise lokal auftretenden ungünstigen Bedingungen wie Vergärungswärme, Trockenheit und Staunässe ausweichen zu können.

Fertiger Wurmkompost

Von Vorteil ist ein Kasten, der aus zwei oder drei Kammern besteht, die Kompost unterschiedlichen Rottegrades enthalten. Der Behälter ist so einzurichten, dass die Kammern untereinander in Verbindung stehen. Durch entsprechende Beschickung der Kammern mit frischem organischem Abfall ist es möglich, die Wanderung der Würmer zu steuern und sie aus einer Kammer mit gut aufbereiteter Erde herauszulocken.
Wie ist der Behälter zu füllen? Auf den Behälterboden gibt man eine dünne Lage von leicht angefeuchtetem, gehäckseltem Stroh. 

Denselben Zweck erfüllen ein Leinentuch, Zeitungspapierschnipsel oder ein Sack. Darüber wird der Behälter zu 1/3 mit Nährboden, der aus gesiebter, ungedüngter Gartenerde besteht, gut gemischt mit verrottetem Kompost, aufgefüllt. Der pH-Wert sollte 5,5 bis 7,5 betragen, da Regenwürmer neutralen bis schwach sauren Boden bevorzugen. Bis 5 cm unter den Behälterrand wird die Wurmkiste schließlich mit restlichem Nährboden aufgefüllt. Die Kiste sollte immer leicht feucht gehalten werden. Durch Abdecken mit einer schwarzen Plastikfolie kann ein Austrocknen vermieden werden.

Sollen Regenwürmer gut gedeihen, müssen sie entsprechend gemästet werden. Regenwürmer fressen sämtliche organischen Abfälle, die im Haushalt anfallen: Neben Papier- (kein Buntpapier!) und Kartonabfällen auch Schlacht- und Pflanzenabfälle. Bei Fleischabfällen ist eine gute Dosierung wichtig, zu viel an fleischlicher Kost lässt eine für die Würmer bedenkliche Ammoniakkonzentration entstehen, die oft letal für diese Tiere ist.

Regenwürmer brauchen abwechslungsreiche Nahrung, einseitige Futtergaben sind zu vermeiden. In der Praxis bewährt hat sich das Zufüttern von Gemüseabfällen, Kaffeesatz, Lauch und Zwiebeln. Das Wachstum der Würmer wird durch Legehennenmehl und Kleie angeregt. Je kleiner die Abfälle sind, desto besser können sie verwertet werden. Stark verrottetes und ganz frisches Futter ist für die Würmer nicht geeignet. Das Futter sollte in eine Mulde im Nährboden gelegt und mit Erde bedeckt werden. Dadurch wird ein Verschimmeln der Nahrung vermieden und einer Geruchsbelästigung vorgebeugt. Fällt die Wurmzucht durch unangenehmen Geruch auf, so hat der Wurmzüchter etwas falsch gemacht. Aber sollte es doch einmal zu einer Übersäuerung des Nährbodens kommen, müssen alle Nahrungsreste beseitigt, der Nährboden mit gelöschtem Kalk neutralisiert und gut gelüftet werden.

Die Regenwürmer bleiben nun mindestens 12 Wochen in ihrem Zuchtbehälter. Während dieser Zeit sollten sie möglichst wenig gestört werden. Erst danach wird der Behälter vollständig geleert und die Zuchttiere von den Jungtieren und Kokons getrennt. Um die Würmer vom Wurmhumus zu trennen, sie also an die Oberfläche zu locken, kann man sich folgenden Tricks bedienen: Man hungert die Würmer aus, gibt ihnen etwa acht Tage lang nichts zu fressen. Legt man nun Kaffeesatz (eine Delikatesse für Regenwürmer) an der Oberfläche aus, so stürzen sich sämtliche Würmer gierig darauf. Während nun die Jungtiere und Kokons für weitere drei Monate in einen neuen Behälter gegeben werden, verbleiben die Zuchttiere in ihrem alten Nährboden.


Zweiteilige Hamburger Wurmbank: Da neue Abfälle hier im Bild nur links eingebracht werden, ziehen die Würmer allmählich auf die linke Seite und der fertige Kompost lässt sich rechts entnehmen. Danach gehts umgekehrt wieder weiter...  (Foto: Erich Kimmich)

Der richtige Standort für eine Wurmkiste ist eine windgeschützte, halbschattige Stelle auf dem Balkon oder im Garten. In der Kiste selbst muss es immer feucht, dunkel und warm sein. Die Wurmkiste muss etwas erhöht stehen, so dass der Boden frei ist. Dies ist wichtig für die Drainage und Belüftung; außerdem werden ungebetene Gäste abgehalten. Im Winter ist der Behälter an einer frostgeschützten Stelle aufzustellen. Alle 3 - 4 Wochen ist jetzt die Feuchtigkeit zu kontrollieren. Der Regenwurm ist in der Lage, künstlichen Dünger weitgehend zu ersetzen. Der Wurmhumus kann (z.B. in Blumenkästen oder Trögen) bis zu einem Drittel des Gesamtvolumens eingesetzt werden.     
 Viele Tipps zum Kompostieren finden sich in einer Broschüre der Stadt Oberhausen 



Mitmachen und umsteigen!

Die vier mächtigsten Energiekonzerne im Land wollen sich von dem Atomkonsens verabschieden, den sie im Juni 2000 gemeinsam mit der damaligen Regierung unterzeichnet haben. Als erstes Unternehmen hat RWE Ende September mit einem Antrag auf Laufzeitverlängerung für den 1975 in Betrieb gegangenen Reaktor Biblis A den Atomkonsens aufgekündigt. Die Aussicht auf Sonderprofite in Höhe von 250 bis 300 Millionen Euro pro Jahr wiegt für RWE schwerer als die Sicherheit und der erklärte Wille der Mehrheit der Bevölkerung. Auch E.on, Vattenfall und die EnBW wollen die zur Stilllegung anstehenden Altreaktoren Brunsbüttel und Neckarwestheim 1 länger betreiben als vertraglich zugesichert. Die Meiler sollen über den nächsten Bundestags-Wahltermin gerettet werden - in der Hoffnung auf eine Regierung, die nach 2009 den Atomkonzernen zu Diensten ist.

Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen rufen dazu auf, den Atomkonzernen die rote Karte zu zeigen! Vollziehen Sie mit ein paar Briefzeilen oder ein paar Klicks im Internet Ihren persönlichen Atomausstieg. So können Sie jetzt gemeinsam mit vielen anderen aktiv werden, damit wenigstens diese Reaktoren stillgelegt werden und der Druck für einen echten Atomausstieg erhöht wird.



Sommer, Sonne, Gesundheit!?

Der Sommer ist für viele Menschen die schönste Jahreszeit. Er sorgt für Urlaubsatmosphäre und lädt zu zahlreichen Freizeitaktivitäten ein. Die sommerliche Wärme kann neben vielen positiven Effekten aber auch gesundheitliche Belastungen mit sich bringen.

So kann es je nach Wetterlage durch starke Sommerhitze zuu erhöhten Ozonwerten kommen. Erhöhte Ozonkonzentrationen können beim Menschen Reizungen der Atemwege mit Einschränkungen der Lungenfunktion und Atemwegsbeschwerden sowie Augenreizungen hervorrufen.

Um gesundheitliche Schäden im Sommer zu vermeiden, gelten unter anderem folgende Faustregeln:

  • Viel trinken (möglichst mineralstoffhaltige Getränke, aber keinen Alkohol)
  • Nicht ohne geeigneten Sonnenschutz in die Sonne gehen und
  • in der Mittagszeit sowie bei erhöhten Ozonwerten körperliche Anstrengungen im Freien möglichst vermeiden.

Weitere Infos beim Umweltbundesamt ( Ozonkonzentration und  Tipps)



...guter Strom beginnt im Kopf

  Durch Überzeugung kann vieles verändert werden. Auch durch Sie! Mit Strom von den Energiewerken Schönau (EWS) leisten Sie einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz, fördern neue regenerative Energiequellen und zeigen dem Atomkraftschwindel die rote Karte. 
Der EWS-Strom ist vom TÜV Nord zertifiziert und vom Bund der Energieverbraucher mit "sehr gut" bewertet worden.
Das bedeutet, dass die EWS beim Stromeinkauf vollständig auf Strom aus Atom-, Kohle- und Ölkraftwerken verzichten. Der zur Versorgung der Kunden eingekaufte Strom stammt zu mindestens 50 Prozent aus erneuerbaren Energien und maximal 50 Prozent aus hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung. Die Erzeuger dieses Stroms sind auch kapitalmäßig in keiner Weise mit der Stomindustrie verflochten. Die klimaschädlichen CO2-Emissionen konnten 2004 im Vergleich zur herkömmlichen Stromproduktion um über 90 Prozent gesenkt werden.

Was hab ich davon? Erstens ein gutes Gewissen, denn die Forderung nach einem Atomausstieg wird unterstützt, die Macht der Strommonopolisten langsam ausgehöhlt und ein aktiver Beitrag zur CO2-Minderung geleistet. Zweitens hat auch der Geldbeutel etwas davon: Der Verbraucherpreis ist günstig, teilweise sogar günstiger als beim bisherigen Anbieter. Und weiter unterstützt die EWS mit 0,5 Cent pro kWh des abgenommenen Stroms Maßnahmen und Vorhaben im Bereich Klimaschutz und Energieeinsparung.

Der Wechsel vom bisherigen Stromanbieter zu den EWS ist sehr einfach: Vertrag ausfüllen und abschicken. Die Kündigung beim bisherigen Stromlieferanten übernehmen die EWS.



Die dümmste Art, Kaffee zu kochen: Atomkraft

Stromwechsel - jetzt!!!

2002: "Die Tricksereien um den Atomausstieg haben gerade erst begonnen. Die Atomindustrie wird alles tun, um das Abschalten auch während der zweiten rot-grünen Legislaturperiode auf ein einziges AKW in Stade zu reduzieren. Um dann nach einem Regierungswechsel ihre neueren Anlagen - wie in den USA - bis zu 60 Jahre laufen zu lassen", schreibt Manfred Kriener in der tageszeitung. "Der Ausstieg steht nur auf dem Papier. Erst wenn tatsächlich das Gros der Atomfabriken vom Netz wäre, würden die Proteste in Gorleben an Legitimation verlieren. Solange gilt: In Deutschland schnurren 19 Kraftwerke, die die dümmste Art, Kaffee zu kochen - mittels Spaltung von Urankernen -, täglich neu praktizieren und den Berg von Atommüll verdoppeln. Augstein wurde 79 Jahre alt, das Christentum ist 2.002 Jahre alt, Plutonium verliert nach 24.000 Jahren die Hälfte seiner Strahlung. Wer wird sich dann noch an den rot-grünen Atomausstieg erinnern? Es hat sich nichts geändert."

Soweit der Kommentar von Manfred Kriener in der tageszeitung vom 13. November 2002.  Gilt doch alles noch heute genauso, oder?

"Aber es ist doch alles der gleiche Strom!"

Wer sich durch dieses Argument bisher vom Wechsel zu ökologischen Stromanbietern hat abhalten lassen, möge mal das folgende gedankliche Experiment anstellen:
Was würde passieren, wenn Sie Ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen würden? Vermutlich würde sich sehr schnell Ihr Stromversorger melden und behaupten, es sei sein Strom gewesen, der in Ihrem Haushalt verbraucht worden ist. Und auch Ihr Hinweis, dass doch das Geld alles gleich aussehe und er gar nicht sicher sein könne, dass es ausgerechnet Ihr Geld sei, das auf seinem Konto jetzt fehle, würde ihn nicht überzeugen.
Beim Strom ist es wie beim bargeldlosen Zahlungsverkehr: Zwar sehen die Elektronen bzw. die Geldscheine überall gleich aus, aber es wird sehr genau verfolgt, wer an welchem Ende etwas in den großen Topf hineingibt und aus ihm herausholt. Und deshalb können wir auch seit der Abschaffung der Monopole auf dem Strommarkt unseren ganz persönlichen Atomausstieg sofort vollziehen.

Damit unser Ausstieg tatsächlich zu weniger Produktion von Atomstrom und Atommüll führt, müssen wir auf ein paar Dinge achten:

Wenn Sie sich zwischen den verschiedenen ökologischen Anbietern nicht entscheiden können, dann würfeln Sie; das ist allemal besser, als noch jahrelang beim Atomstrom-Konzern zu bleiben und zusätzliche Informationen zu sammeln, wer denn nun wirklich der ökologischste Anbieter ist.

Fürs Würfeln empfehle ich die folgenden Anbieter:



Kriterien für die Wahl eines ökologischen Stromanbieters

Damit unser Ausstieg tatsächlich zu weniger Produktion von Atomstrom und Atommüll führt, müssen wir auf ein paar Dinge achten:

  • Keine Verbindungen des Stromanbieters zu Atomkraftwerksbetreibern. Atomstromproduzenten haben häufig auch 'Öko'-Angebote (HEW newpower, Eon Aquapower) oder gründen 'Tarnfirmen' (NaturEnergie). Bei diesen Angeboten wird im allgemeinen sowieso produzierter Strom aus Nicht-Atomquellen anders deklariert und separat verkauft. Am eigentlichen Strommix des Anbieters ändert das nichts. Ganz im Gegenteil: Wenn ein solcher Anbieter seinen "Öko-"strom teuer an Sie verkaufen kann, kann er im Gegenzug seinen Atomstrom-enthaltenden Rest an Leute, die keinen Wert auf "Öko" legen um so billiger verkaufen. Sie würden also ungewollt Atomstrom subventionieren!
  • Selbstverpflichtung des Anbieters über seinen Vertrag, einen Teil des Strompreises in neu errichtete Anlagen zu investieren. Nur so kann der Anteil von Ökostrom wachsen.
  • Zeitgleiche oder mengengleiche Erzeugung des Stroms? Nur bei zeitgleicher Erzeugung ist gewährleistet, daß ausschließlich Ökostrom geliefert wird. Mengengleiche Erzeugung heißt, daß gemittelt über das Jahr soviel Strom eingespeist wie verkauft wird. Die eigentliche Versorgungssicherheit (daß also immer dann, wenn mensch Strom braucht, auch welcher da ist) wird weiterhin vom Netzbetreiber vor Ort gewährleistet - eventuell auch mit Atomstrom.
  • Aus welchen Energiequellen stammt der Strom? Nur aus regenerativen Quellen (Wind, Wasser, Sonne, Biomasse) oder bis max. 50 % aus Blockheizkraftwerken (fossile Energieträger, allerdings wird neben Strom auch Wärme erzeugt und der Brennstoff damit optimal ausgenutzt)?
  • Datentransparenz: Welche Daten über Stromlieferung, - gewinnung und Investition in Neuanlagen sind einsehbar?                        



Blut für Öl

Über die ein wenig verdeckteren Motive der amerikanischen Kriegsvorbereitung
Ein Beitrag von Thorsten Stegemann (10.10.2002) in Heise-online aktuell
 Hier weiter zum Artikel
 

Ernste Auswirkungen auf amerikanische Interessen
Die USA bauen ihre politische und militärische Präsenz im Mittleren Osten schon  seit 1990 systematisch aus, der "Krieg gegen den Terrorismus" bietet nun den Vorwand, massiv nach Zentralasien vorzudringen
Ein Beitrag von Harald Neuber (23.12.2002) in Heise-online aktuell
 Hier weiter zum Artikel
 

Ein Ende der Pyromanie
Bis 2020 wird es uns an fossilen Brennstoffen nicht mangeln, gibt sich der Weltenergierat (WEC) zuversichtlich. Wir können uns also noch 20 Jahre über billiges Öl freuen. Aber am 21. September 2002 überbot der Chef der  International Energy Agency (IEA) Robert Priddle den WEC, als er verkündete: "Die Welt verfügt über genügend Energie-Ressourcen für die kommenden 30 Jahre." Klingt noch besser. Bietet jemand 40?
In seinem Beitrag vom 09.12.2002 in Heise-online untersucht Craig Morris, wie lange die derzeitigen weltweit verfügbaren Ölmengen noch ausreichen.
Er schreibt unter anderen:
(...) Wenn die Produktion bis 2010-2020 ausgereizt sein sollte, werden die Ölpreise danach unaufhaltsam steigen. Man muss aber berücksichtigen, dass die Preise eventuell noch einmal davor sinken werden, nämlich wenn das Öl aus dem Irak in großen Mengen auf den Markt kommt. Denn der Irak besitzt fast 11 % der heutigen Reserven - mehr als jedes andere Land außer Saudi Arabien. Laut Asia Times strebt die Bush-Regierung einen Barrelpreis von $ 13 an, was etwa einer Halbierung des Barrelpreises gleichkäme. Ganze 112 Milliarden Barrel soll der Irak haben. Klingt nach sehr viel, aber wenn man weiß, dass wir momentan weltweit rund 26 Milliarden Barrel jedes Jahr verbrennen, relativiert sich selbst diese Unmenge schnell. Übrigens: Die USA haben nur noch rund 30 Milliarden Barrel im eigenen Lande. (...)

und weiter:

(...) Deshalb ist die Bush-Regierung so scharf auf die immerhin 16 Milliarden Barrel im Arctic National Wildlife Refuge in Alaska, die aus Umweltschutzgründen (noch) nicht gefördert werden dürfen. Doch das Natural Resources Defense Council der USA schätzt, dass bei heutigen Preisen lediglich 3,2 Milliarden Barrel davon unter Berücksichtung wirtschaftlicher Gesichtspunkte gefördert werden könnten. Zur Zeit scheint es also aus Kosten- und Umweltschutzgründen leichter zu sein, an das irakische Öl als an das Öl in Alaska zu kommen. Das Militär ist ja eh schon bezahlt. (...)

 Zum ganzen Artikel

Noch Fragen zur Motivation für einen Irak-Krieg? hier

Weitere Artikel-Hinweise zum Thema:

Der Flächenbomber B-52
Ein taz-Gespräch mit den Autoren des Dokumentarfilms >B52< 5.9.2002
 

Urlaub und Terror:
Unbeschwerte Urlauber, unschuldige Touristen werden als "weiche Ziele" mehr und mehr Opfer von terroristischen Attacken. Mark Terkessidis versucht Antworten zu geben auf die Frage, warum Urlauber potenzielle Ziele in einem Terror-Krieg geworden sind und welche vielfältigen Verbindungen es zwischen Militär und Tourismus gibt.
taz-Artikel vom 6.12.2002             



Ungereimtheiten und Widersprüche


Mathias Bröckers, Wissenschaftsautor, Journalist und langjähriger Kultur-Chef der „taz“, hat das wohl einzige Buch auf dem deutschen Markt geschrieben, das sich kritisch mit dem offiziellen Szenario des 11. September beschäftigt.

Er misstraute von Anfang an dem einstimmigen Chor der Medien, machte 100 offene Fragen zum 11. September aus und entdeckte: Der 11.9. ist nicht nur das Datum eines entsetzlichen Massenmordes, sondern auch der Kristallisationspunkt bizarrer Ungereimtheiten, fantastischer Widersprüche, von verschwiegenen Hintergründen und strategischen Geheimdienstoperationen.

Bröckers Bestseller ist nur bei Zweitausendeins für erhältlich.

Der 11. September 2001 - Osama bin Laden und die okkulten Kräfte hinter den terroristischen Anschlägen auf die USA

  Sollte man unbedingt lesen. Robin de Ruiter hat eine Fülle von aufsehenerregenden Fakten zusammen getragen, die ein Bild von dem Geschehen zeichnen, das stark von der offiziellen Darstellung abweicht.
Nach der Lektüre dieses fesselnden Buches wird klar, dass die Anschläge des 11. September durch die USA dafür benutzt werden, die ganze Welt zu unterwerfen.  Seit dem 11. September ist die herrschende Elite drauf und dran, in den USA und in Europa die demokratische Grundrechte - mit weitreichenden Folgen - abzuschaffen.



Atomwaffenfrei bis 2002

Die deutsche Kampagne  "atomwaffenfrei bis 2020" wurde vom Trägerkreis "Atomwaffen abschaffen" ins Leben gerufen. Sie organisiert öffentlichkeitswirksame Kampagnen wie zum Beispiel die Bürgermeisterkampagne "Vision 2020" der Mayors for Peace.

In einer Datenbank findet man auch ein  A-Z der Atomwaffen. Hier finden sich jede Menge interessante Informationen über Atomwaffen und ihre Entwicklung, die Folgen ihrer ersten Einsätze oder zu technischen Einzelheiten. Es soll eine Informationsquelle für all diejenigen sein, die ihr Wissen auf diesem gebiet erweitern wollen. Die Datenbank umfasst zur Zeit 190 Begriffe und wird laufend ergänzt. Stichworte sind unter anderem Atomtest, Bikini-Atoll, Fat Man, Launch-Under-Attack, Overkill, Triade, Zerfallszeit...



Tipp: Nisthilfen für Insekten

Wildbienen helfen beim Bestäuben: mehr Bienen, mehr Obst. Früher nisteten die Hautflügler wie Mauer- und Blattschneiderbiene in Lehmwänden von Bauernhäusern. Heute in den Abstandshaltern von Rollläden. Besser sind Nisthilfen aus Laubholz. Man nimmt eine Handvoll gleichmäßig zurechtgemachter Holzstücke (je ca. 12 cm lang), probiere an den Schnittflächen sämtliche Holzbohrer seiner Bohrmaschine in den unterschiedlichsten Größen aus, löchert sie also so viel wie möglich und bindet das Bündel mit Draht zusammen, so dass man es an einer sonnigen Stelle der Hauswand aufhängen kann.

Die (einzeln lebenden) Solitärbienen nutzen die Nisthilfe, in dem sie in die glatten, sechs bis acht Zentimeter tiefen Löcher ein Ei legt. Dazu Pollen und Nektar. Die Bienen verschließt das Ei mit Lehm. Die nächste Biene legt das nächste Ei dazu und so weiter. Zum Schluss wird die Öffnung im Holz verschlossen.
Im darauf folgenden März sind aus Eiern Bienen geworden. Die Biene, die am tiefsten im Loch sitzt und als erste fertig ist, weckt per Klopfzeichen die vor ihr sitzende. Und so weiter. Ist die Biene direkt vor dem Loch aufgewacht, knabbert sie am Lehm, drückt ihn heraus und fliegt los. So machen es auch die anderen Bienen.
Man kann auch ein riesiges dickes Holzbrett mit vielen Löchern über das Garagentor hängen...



Ohne Rüstung leben

Jede Minute stirbt ein Mensch an einer Gewehrkugel, einer Handgranate oder einer Landmine: 500.000 Menschen sind Jahr für Jahr Opfer sogenannter "Kleinwaffen". Die meisten von ihnen sterben bei bewaffneten Konflikten und Kriegen; doch rund 200.000 Menschen werden jährlich Opfer von Waffengewalt, die von Sicherheitskräften, in kriminellen Akten oder im privaten Bereich ausgeübt wird. Kleinwaffen sind heute so verbreitet, dass weltweit etwa eine Waffe auf zehn Menschen kommt. Und etwa 60 Prozent dieser Kleinwaffen befinden sich in den Händen von Zivilisten. Jedes jahr werden 14 Milliarden Schuss Munition produziert - das sind mehr als zwei Geschosse für jeden Mann, jede Frau und jedes Kind.

Im Visier: Heckler & Koch
Eine Broschüre über Heckler & Koch, den führenden Hersteller deutscher Kleinwaffen, ist vom Deutschen Aktionsnetz Kleinwaffen Stoppen (DAKS) herausgegeben worden. Die Waffen der Oberndorfer Firma zählen nicht nur zu den beliebtesten Waffen weltweit, sondern sind auch überall im Einsatz. Die Broschüre informiert über die Firmengeschichte, Lizenzvergaben und die neue Generation von Waffen. Weitere Schwerpunkte sind die Menschenrechtsverletzungen durch Kleinwaffen. Die Broschüre kann kostenlos über "Ohne Rüstung leben", Arndtstraße 31, 70197 Stuttgart, E-Mail: orl@gaia.de bestellt werden.



Storchenflug: Jenseits von Afrika

Valinka, Sophia, Annamarie, Felix, Jonas und Prinzesschen haben eines gemeinsam: Nicht nur das sie Störche sind, sie tragen auch alle einen kleinen Sender mit sich rum. Dieser streichholzschachtelgroße, 35 Gramm schwere Solarsender klemmt auf dem Rücken der großen Zugvögel. Mit seiner Hilfe sollen die Flugrouten verfolgt und die Rastplätze der "Adebars" ausfindig gemacht werden. Auf der Website von Storchenzug.de kann der Besucher alles über die geschützten Vögel und auch über das Projekt unter der Leitung des Bundesamtes für Naturschutz erfahren. Auf einer Satellitenkarte werden, farblich voneinander getrennt, die verschiedenen Routen der einzelnen Vögel nachgezeichnet. Die Angaben erfolgen nach Längen- und Breitengrad sowie dem Datum, wann der Weißstorch an diesem Platz aufgetaucht ist.
http://www.storchenzug.de

Auf der Website http://www.storchennest.de gibt es eine Live-Cam mit regelmäßig aktualisierten Bildern vom Storchennest in Vetschau.      

BSE.... H5N1...??

Hängt der Schwan schlapp auf der Schippe, dann hat er wohl die Vogelgrippe

Wahnsinn!

Die USA planen offenbar, unterirdische nukleare Forschungsanlagen im Iran mit Atomwaffen anzugreifen. Der amerikanische Journalist Seymour Hersh berichtet unter Berufung auf Washingtoner Quellen von konkreten Plänen der US-Militärführung, nach denen die US-Regierung den Einsatz von bunkerbrechenden Nuklearwaffen gegen die Atomanlage Natans durchführen soll. (9.4.2006)

Bringen Sie Ihren Müll doch zur Bank!

Der gemeinnützige Hamburger Verein "Nutzmüll e.V." fördert seit 1986 die Kompostierung durch Öffentlichkeitsarbeit und die Vergabe von jährlich etwa 300 Wurmbänken. Insgesamt wurden seit 1986 etwa 5.400 Wurmbänke an umweltbewußte BürgerInnen abgegeben. Über 1.800 Kubikmeter Eigenkompost wurden durch die Wurmbank hergestellt und ein beachtlicher Mülleinspareffekt im Umfang von ca. 12.600 Kubikmetern erzielt.

Auf seiner  Webseite  wird alles Nähere zur Wurmbank sachkundig erläutert.
Mehr zum Kompostieren auf einer  NDR-Seite 
 Presseartikel Frankfurter Rundschau 1992

Arachnophobie

Warum haben eigentlich so viele Menschen Angst vor Spinnen? Wissenschaftler haben eine erstaunliche Antwort dafür gefunden: Wir haben Angst vor Spinnen, weil vor einigen hundert Generationen Spinnen sehr gefährlich waren für den Menschen. In unseren Breiten gibt es keine giftigen Spinnen mehr, aber die uralte Erinnerung hat sich erhalten. So ist es auch, wenn man kleinen Kinder vom Wolf erzählt: Sie fürchten sich, auch wenn sie noch nie einen Wolf gesehen haben. Wir tragen die Erfahrungen der ganzen Menschheit in uns herum – in extrem verdünnter Form. Wie sich diese Erfahrungen übertragen, weiß niemand genau. Aber deutlich ist, dass wir alle miteinander verbunden sind, über viele Jahrtausende hinweg. Nicht nur durch unsere Ängste.

the wtc conspiracy

Die legendäre  Serie von Mathias Bröckers über die ungeklärten Hintergründe der Anschläge vom 11.9.2001. Viele der angesprochenen Punkte sind weiterhin offen. Bröckers hat mit seinem Recherchen auch eine teils hoch aufgeregte Diskussion über Verschwörungstheorien entfacht.

 Telepolis lesen

Babbelfisch...

Schnell mal ein paar Sätze ins Englische übersetzen? Oder von Englisch auf Französisch? Oder von Chinesisch auf Englisch? Alles kein Problem mehr mit der Webseite von Babelfish

Schon gewußt...

  • ...dass die in europäischen Zoos, Zirkussen und Safari-Parks eingesperrten Elefanten - etwa 500 an der Zahl - im Schnitt nur 15 Jahre alt werden. Ihre Artgenossen in freier Wildbahn dagegen werden 60 bis 65 Jahre alt. Die Haltung sei wenig artgerecht. 90 Prozent hätten nicht einmal Gelegenheit zum Grasen, so eine Studie an der englischen Oxford University. 
    (taz 24.10.2002)
     
  • ...dass Vermögende mit Einkommen von 500.000 Euro im Schnitt 100.000 Euro legal am Staat vorbeisparen? Ein besonders bizarrer Fall, so der Rechnungshof: 15 Millionen Euro Jahreseinkommen und nur 0,3 Prozent Steuern.
    (taz 24.10.2002)
     
  • ...dass die USA 1984 aus der UNESCO ausgetreten sind mit dem Vorwurf, die UNESCO betätige sich politisch. Die UNESCO ist zuständig für Erziehung, Wissenschaft und Kultur und soll den Zugang aller Menschen zur Bildung fördern. Sie hat derzeit 118 Mitgliedsstaaten; die USA sind bis heute nicht Mitglied in der UNESCO.
  • Umwelt-Lexikon

    Was ist das Umweltlexikon? Zu fast allen Themen der Umweltdiskussion bietet das KATALYSE Um
    weltlexikon
    Begriffsdefinitionen und umfassende Hintergrundinformationen bis hin zum Umwelt- und Verbrauchertipp.Grundlage der Online-Version ist das 1993 erschienene Buch KATALYSE-Umweltlexikon mit über 2.500 Stichworten. Die Onlineversion ist inzwischen weitgehend aktualisiert und erweitert worden.
    © 2007 www.Kimmich.net | Letzte Aktualisierung am 24.08.2007